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Edvard
Munch und das Unheimliche
Große Herbstausstellung des Leopold
Museums.
Foto: Edvard Munch, The Scream, 1895
© VBK Wien, 2009. |
Edvard Munch und das
Unheimliche
Die große Herbstausstellung des Leopold
Museums lotet die Untiefen der Seelenlandschaften
in der bildenden Kunst des späten 19. und
frühen 20. Jahrhunderts aus.
Beginnend mit Johann Heinrich Füsslis Gemälde
„Der Nachtmahr“ von 1781 wurde die
Darstellung des Unheimlichen, Unerklärlichen,
Erschreckenden geradezu eine Obsession für
Künstler des 19. Jahrhunderts in ganz Europa.
Am Ende dieser Reihe stehen Edvard Munchs psychologisch
beeinflusste Bilder der 1890er Jahre. Das Leopold
Museum zeigt die große künstlerische
Bandbreite, in der sich „Das Unheimliche“
in der Kunst manifestiert.
Inhaltliche Schwerpunkte werden beim „Gothic
Movement“ in England um 1800, beim französischen
und deutschen Symbolismus und bei den frühen
Spuren psychologischer Erkenntnisse in den Werken
Munchs, Ensors, Schieles, Kubins und anderer Künstler
der Jahrhundertwende gesetzt. Das Munch Museum
in Oslo unterstützt die Wiener Ausstellung
mit einer Auswahl von 30 Hauptwerken Edvard Munchs.
Der Begriff des „Unheimlichen“ ist
einem berühmten Aufsatz Sigmund Freuds aus
dem Jahre 1919 entliehen, in dem er dessen linguistische,
künstlerische und psychologische Konnotationen
untersuchte.
Edvard Munch und das Unheimliche
16.10.2009-18.1.2010
Leopold Museum Wien
MuseumsQuartier
Museumsplatz 1
1070 Wien
www.leopoldmuseum.org
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