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Steiermark:
Von Skythen und Sarmaten
Das Gold der Steppe in Leoben.
Bild: Ausstellung Leoben, Pectoral
© National Museum of the Historical of
Ukraine Kiew |
Steiermark: Von Skythen
und Sarmaten
Funde aus den Fürstengräbern der Skythen
und Sarmaten präsentiert die Kunsthalle Leoben
2009 in einer großen Schau. Die rund 200 kostbaren
Objekte, zum Teil aus purem Gold und Silber, darunter
Schmuckstücke, Gürtelschnallen, Prunkhauben
und Waffen, aber auch kunstvolle Keramiken, geben
Einblick in die Traditionen, den Reichtum und die
Kunstfertigkeit dieser Kulturen. Die Ausstellung
entstand in Zusammenarbeit mit dem Kunsthistorischen
Museum in Wien und enthält Leihgaben aus den
Sammlungen der Eremitage in St. Petersburg und den
historischen Museen in Kiew und Assow.
Die Skythen (8. Jahrhundert v. Chr.) und danach
die Sarmaten (ca. ab dem 3. Jahrhundert v. Chr.)
bewohnten den eurasischen Steppengürtel zwischen
Sibirien und der Pannonischen Tiefebene. Sie lebten
großteils als Reiternomaden in straff organisierten
hierarchischen Gesellschaften und hatten eine hoch
entwickelte Kultur: Ihre kunstvolle Metallbearbeitung
ist bis heute unerreicht, und ihre legendäre
Kampftaktik zu Pferd mit Pfeil und Bogen fordert
nach wie vor Respekt. Die antiken Berichte über
die Skythen und Sarmaten finden heute ihre archäologische
Bestätigung in den monumentalen Grabhügeln,
die in den Weiten der eurasischen Steppe entdeckt
und erforscht wurden.
Das „Gold der Steppe“ ist vom 26. April
bis 26. Oktober 2009 in der Kunsthalle Leoben zu
sehen, Eintrittspreise: Erwachsene 9 Euro, Senioren
7 Euro, Schüler und Studenten 4,50 Euro.
Citymanagement Leoben
Web: www.leoben.cc
T: +43 (0) 3842 / 48148 |
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